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„Gute Laune hat mich mein Leben lang begleitet“: KfH-Team in Würselen gratuliert Dialysepatientin zum 100. Geburtstag

| Neu-Isenburg / Würselen

Einige Stunden ihres 100. Geburtstages verbrachte Maria Lausberg am Montag, 24. August 2026, im KfH-Nierenzentrum Würselen an der Dialyse. Das KfH-Team vor Ort gratulierte ihr mit Blumen zu diesem besonderen Geburtstag.

 

Maria Lausberg war wegen einer eingeschränkten Nierenfunktion bereits seit 2020 in der nephrologischen Sprechstunde des KfH-Nierenzentrums Würselen in Behandlung – als sich zwei Jahre später die Dialyse schließlich nicht mehr vermeiden ließ, half ihre positive Lebenseinstellung der damals 95-Jährigen, sich auf die dreimal wöchentliche Behandlung im KfH-Zentrum einzustellen: „Ich bin in meinem Leben immer gut mit Veränderungen zurechtgekommen und sehe auch diese Behandlung als Teil meines Lebens an. Die Dialyse ermöglicht mir weiterhin eine gute Lebensqualität“, berichtet Maria Lausberg. In den hundert Jahren ihres Lebens gab es immer wieder schwierige Zeiten, den Krieg, die Kriegsgefangenschaft ihres Verlobten, die Armut in dieser Zeit. Seit der Währungsreform 1948 war sie insgesamt 38 Jahre lang als Arztsekretärin im Krankenhaus Bardenberg tätig, kümmerte sich neben der Arbeit um ihren Sohn, den Haushalt und den eigenen Garten. „Man darf sich nicht hängen lassen. Wer aktiv bleibt und Freude am Leben hat, hat viel gewonnen“, so das Lebensmotto der Hundertjährigen. Bis heute versuche sie, so viel wie möglich selbst zu machen: Einmal in der Woche bekomme sie Unterstützung von einem Pflegedienst, ansonsten erledige sie ihren Alltag selbst, koche sogar noch für ihren Sohn mit. „Außerdem lese ich viel, interessiere mich für viele Dinge und bleibe neugierig – gute Laune hat mich mein ganzes Leben begleitet!“

„Es ist schön, gemeinsam mit Maria Lausberg diesen besonderen runden Geburtstag feiern zu können“, freut sich Dr. med. Philip Sebastian Messner, ärztlicher Leiter des KfH-Nierenzentrums Würselen. Die Jubilarin sei ein gutes Beispiel dafür, dass Alter nur eine Zahl und die lebensnotwendige Dialysebehandlung nicht nur lebensverlängernd wirke, sondern auch zu einer guten Lebensqualität beitragen könne, unabhängig davon, welches Alter im Pass stehe.

Hintergrundinformationen

Das KfH-Nierenzentrum Würselen sorgt seit mehr als 30 Jahren für die umfassende fachärztliche Versorgung nierenkranker Menschen. In der nephrologischen Sprechstunde steht der Nierenschutz im Vordergrund: Schwerpunkte sind die Prävention und Früherkennung von Nierenerkrankungen sowie möglicher Folgeerkrankungen. Neben der Diagnostik und Behandlung des gesamten Spektrums an Nierenerkrankungen wird darüber hinaus die Nachbetreuung nach einer Nierentransplantation sichergestellt. Sofern eine Dialyse sich nicht vermeiden lässt, bietet das KfH-Nierenzentrum alle Dialyseverfahren (Hämodialyse und Peritonealdialyse); die Behandlung wird sowohl zu Hause als im KfH-Zentrum ermöglicht. 

Das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. – Träger des KfH-Nierenzentrums– wurde im Jahr 1969 gegründet. Ziel war, den medizinischen Versorgungsnotstand für dialysepflichtige Patientinnen und Patienten in Deutschland zu beheben. Vom Wegbereiter für eine flächendeckende Dialyseversorgung hat sich das KfH bis heute zum nephrologischen Gesamtversorger entwickelt, der eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung nierenkranker Patientinnen und Patienten bietet. In rund 200 KfH-Zentren werden etwa 17.400 Dialysepatientinnen und -patienten sowie aktuell mehr als 80.000 Sprechstundenpatientinnen und -patienten umfassend behandelt.

Pressebilder

Stellvertretend für das KfH-Team in Würselen gratulierten Daniela Bolten (Pflege-kraft), Hedwig Flachskampf (Verwaltung), Vera Offermanns (Ärztin) und der ärztli-che Leiter Dr. med. Philipp Sebastian Messner (v.l.n.r.) der Jubilarin Maria Lausberg zum 100. Geburtstag.