In der erweiterten KfH-Sprechstunde werden Menschen mit einer Nierenschädigung in unterschiedlichen Stadien oder auch nach einer Nierentransplantation behandelt. Ein Schwerpunkt ist die präventive Behandlung von Erkrankungen der Nieren: „Etwa jeder zehnte Mensch in Deutschland weist eine Einschränkung der Nierenfunktion auf, die unbehandelt zu einer chronischen Nierenerkrankung führen kann“, erläutert Dr. med. Thomas Döltz, ärztlicher Leiter des KfH-Nierenzentrums Kulmbach. Je eher aber eine Nierenschädigung erkannt und behandelt werde, desto größer sei die Chance, ihr Fortschreiten zu verhindern und die Nieren zu schützen. „Ich freue mich daher, in Kulmbach das ambulante Versorgungsangebot für nierenkranke Menschen ausbauen zu können“, so der Facharzt für Nieren- und Hochdruckerkrankungen. Unterstützt wird Döltz dabei von seinem Kollegen Dr. med. Patrick Biggar. Voraussichtlich im Herbst findet die KfH-Sprechstunde zudem in neu gestalteten Räumen mit eigenem Anmeldungs- und Wartebereich und verlängerten Sprechzeiten statt.
Nierenschutz steht im Mittelpunkt des erweiterten Sprechstundenangebots im KfH Kulmbach
Unter der ärztlichen Leitung von Dr. med. Thomas Döltz hat das Team im KfH-Nierenzentrum Kulmbach in den letzten Monaten seine nephrologische Sprechstunde ausgebaut: Sichergestellt werden hier die ambulante Diagnostik und Behandlung des gesamten Spektrums an Nierenkrankheiten, um Folge- und Begleiterkrankungen sowie die Dialyse möglichst zu verhindern.
Hintergrundinformationen
Bereits seit knapp 30 Jahren bietet das KfH in Kulmbach alle Dialyseverfahren (Hämodialyse und Peritonealdialyse), die für die Patientinnen und Patienten sowohl zu Hause als im KfH-Zentrum ermöglicht werden. In der seit Oktober 2025 schrittweise erweiterten nephrologischen Sprechstunde wird zudem die Diagnostik und Behandlung des gesamten Spektrums an Nierenerkrankungen sichergestellt – vor, während und nach einer Nierenersatztherapie.
Das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. – Träger des KfH-Nierenzentrums Kulmbach – wurde im Jahr 1969 gegründet. Ziel war, den medizinischen Versorgungsnotstand für dialysepflichtige Patientinnen und Patienten in Deutschland zu beheben. Vom Wegbereiter für eine flächendeckende Dialyseversorgung hat sich das KfH bis heute zum nephrologischen Gesamtversorger entwickelt, der eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung nierenkranker Patientinnen und Patienten bietet. In rund 200 KfH-Zentren werden etwa 17.400 Dialysepatientinnen und -patienten sowie aktuell mehr als 80.000 Sprechstundenpatientinnen und -patienten umfassend behandelt.

