Das BGW-Gütesiegel ist eine externe Zertifizierung, die speziell für Organisationen im Gesundheitsdienst und der Wohlfahrtspflege entwickelt wurde – vergleichbar mit der ISO 9001-Zertifizierung, der internationalen Norm für Qualitätsmanagement. Es bescheinigt dem KfH gut strukturierte Organisationsabläufe und einen sehr hohen Qualitätsstandard. Gleichzeitig trägt die Auszeichnung dazu bei, die Personalentwicklung nachhaltig zu stärken. Darüber hinaus profitiert das KfH künftig von finanziellen Vorteilen, etwa durch Bonusregelungen bei Fortbildungsmaßnahmen der BGW oder bei externer Beratung. „Wir freuen uns über diese Auszeichnung: Das Gütesiegel bestätigt, dass wir im Arbeitsschutz ein gut organisiertes Unternehmen sind, und die Gesundheit und die Belange unserer rund 5.800 Mitarbeitenden bei uns einen hohen Stellenwert haben", betont KfH-Vorstandsmitglied Prof. Dr. med. Michael Masanneck.
Vor rund einem Jahr hatte der Zertifizierungsprozess begonnen – zunächst mit einem Organisations-Check als Vorstufe, gefolgt von einer Überprüfung an verschiedenen Standorten. Dabei nahmen externe Auditorinnen und Auditoren 12 KfH-Zentren sowie ein KfH-Nierenzentrum für Kinder und Jugendliche unter die Lupe, die zuvor von der BGW stichprobenartig ausgewählt wurden. Die Überprüfung umfasste einen Fragenkatalog mit 14 Kriterien – von der Lagerhaltung über die Organisation des Arbeitsschutzes bis hin zum betrieblichen Eingliederungsmanagement. Die im Rahmen des Audits aufgezeigten Entwicklungsmöglichkeiten bieten nun die Chance, das bestehende System weiter zu stärken und kontinuierlich auszubauen. Ein Wiederholungsgutachten findet in drei Jahren statt.

