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„Dialyse geht auch zu Hause" – KfH-Nierenzentrum Ehingen informiert über Möglichkeiten der Heimdialyse

| Neu-Isenburg / Ehingen

Welche Vorteile die Heimdialyse mit sich bringt und wie nierenkranke Menschen die lebensnotwendige Dialysebehandlung selbständig zu Hause durchführen können, ist am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 16.00 Uhr Thema der Informationsveranstaltung „Dialyse geht auch zu Hause!“. Interessierte sind dazu herzlich in das KfH-Zentrum in der Hopfenhausstraße 6 eingeladen.

Auf der Infoveranstaltung werden Fragen beantwortet, wie zum Beispiel welche Dialyse zu Hause möglich ist, welche Voraussetzungen dafür gegeben sein sollten, und wie Patientinnen und Patienten vom KfH-Team unterstützt und auf die selbständige Behandlung zu Hause vorbereitet werden; zudem besteht die Möglichkeit zum Austausch mit Heimdialysepatientinnen und -patienten. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. 

Die Dialyse zu Hause ist ein unterschätztes aber medizinisch gleichwertiges Behandlungsverfahren: Die Bauchfelldialyse und die Heimhämodialyse bieten chronisch nierenkranken Menschen mehr zeitliche Flexibilität zur Gestaltung des Alltags mit Familie und Beruf, sie ermöglichen häufig die Beibehaltung der Berufstätigkeit und tragen damit zu mehr Lebensqualität bei. Auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit bringt die Heimdialyse Vorteile mit sich. Allerdings sind die Heimdialyseverfahren in Deutschland im internationalen Vergleich unterrepräsentiert und damit auch weniger bekannt. Das möchte das Team des KfH-Nierenzentrums Ehingen mit seiner Veranstaltung ändern.

Hintergrundinformationen

Das KfH-Nierenzentrum Ehingen sorgt seit mehr als 40 Jahren für die umfassende fachärztliche Versorgung nierenkranker Menschen. In der nephrologischen Sprechstunde steht die Diagnostik und Behandlung des gesamten Spektrums an Nierenerkrankungen im Mittelpunkt – vor, während und nach einer Nierenersatztherapie. Darüber hinaus bietet das KfH-Nierenzentrum alle Dialyseverfahren (Hämodialyse und Peritonealdialyse); die Behandlung wird sowohl zu Hause als im KfH-Zentrum ermöglicht. (www.kfh.de/ehingen).

Das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. – Träger des KfH-Nierenzentrums – wurde im Jahr 1969 gegründet. Vom Wegbereiter für eine flächendeckende Dialyseversorgung hat sich das KfH bis heute zum nephrologischen Gesamtversorger entwickelt, der eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung nierenkranker Patientinnen und Patienten bietet. In rund 200 KfH-Zentren werden etwa 17.400 Dialysepatientinnen und -patienten sowie aktuell mehr als 80.000 Sprechstundenpatientinnen und -patienten umfassend behandelt.