Presse & Unternehmensmedien

zurück zu den Pressemitteilungen

„Ohne Dialyse kein Leben“ – Sabine Frank wird seit 40 Jahren im KfH Frankfurt-Niederrad behandelt

| Neu-Isenburg / Frankfurt

Vor 50 Jahren wurde das KfH-Nierenzentrum Frankfurt‑Niederrad gegründet und kümmert sich seither um die medizinische Versorgung nierenkranker Patientinnen und Patienten. Was mit 16 Dialyseplätzen zur Sicherstellung der wohnortnahen Dialyse begann, entwickelte sich über fünf Jahrzehnte zu einem modernen Nierenzentrum mit dem gesamten Spektrum der Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen. Sabine Frank wird seit 40 Jahren hier behandelt.

Anfang 1986 erhielt Sabine Frank ihre erste Dialysebehandlung: Eine erblich bedingte Nierenerkrankung hatte dazu geführt, dass die lebenswichtigen Organe ihre Arbeit einstellten. Eine Nierentransplantation ermöglichte ihr einige Jahre ohne Dialyse, so dass sie nur noch zu den Kontrolluntersuchungen in das KfH-Nierenzentrum Frankfurt-Niederrad musste. Seit der Abstoßung der Spenderniere im Frühjahr 1995 ist Sabine Frank aber wieder dreimal wöchentlich für mehrere Stunden zur lebensnotwendigen Dialysebehandlung dort. Die heute 62-Jährige hat sich während der ganzen Jahre nicht unterkriegen lassen – weder von ihrer Erblindung Ende 2020 noch von der Notwendigkeit der regelmäßigen Dialysebehandlung. „Ohne Dialyse kein Leben. Der Dialyse habe ich inzwischen immerhin zwei Drittel meines Lebens zu verdanken“, berichtet sie. Und diese Jahre seien auch angefüllt gewesen mit vielen tollen Erlebnissen: Gemeinsam mit ihrem Ehemann unternimmt sie sowohl Ausflüge mit dem Tandem als auch Urlaubsreisen mit Feriendialyse, engagierte sich im Blindenbund und im Dialyseverein. Und nach so vielen Jahren fühle sie sich im KfH-Nierenzentrum auch ein bisschen zuhause: „Man kennt sich sehr gut, unterhält sich auch mal über Privates, es gibt ein großes, gegenseitiges Vertrauen“. 

50 Jahre KfH Frankfurt-Niederrad: Von der Dialyse zur umfassenden Nephrologie 

Mit der Eröffnung des KfH-Nierenzentrums im Schleusenweg 22 legte das KfH im Januar 1976 den Grundstein für eine wohnortnahe Dialyseversorgung in Frankfurt‑Niederrad – mit zunächst 16 Dialyseplätzen. 1988 wurde das Gebäude um einen Anbau mit zusätzlichen Behandlungsplätzen erweitert – heute stehen insgesamt 42 Dialyseplätze zur Verfügung, und die Behandlung wird auch als Heimdialyse zuhause ermöglicht. In der nephrologischen Sprechstunde stellt das KfH-Team unter der ärztlichen Leitung von Ulrike Plankensteiner und Dr. med. Steffi Szymczak darüber hinaus die Diagnostik und Therapie des gesamten Spektrums von Nieren- und Hochdruckerkrankungen sicher. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der präventiven Behandlung: Das Fortschreiten von Nierenschädigungen soll verhindert oder zumindest verlangsamt werden, so dass keine Folge- und Begleiterkrankungen entstehen. 

Hintergrundinformationen

Das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. – Träger des KfH-Nierenzentrums Frankfurt-Niederrad – wurde im Jahr 1969 gegründet. Ziel war, den medizinischen Versorgungsnotstand für dialysepflichtige Patientinnen und Patienten in Deutschland zu beheben. Vom Wegbereiter für eine flächendeckende Dialyseversorgung hat sich das KfH bis heute zum nephrologischen Gesamtversorger entwickelt, der eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung nierenkranker Patientinnen und Patienten bietet. In rund 200 KfH-Zentren werden mehr als 17.400 Dialysepatientinnen und -patienten sowie aktuell rund 77.600 Sprechstundenpatientinnen und -patienten umfassend behandelt.

Pressebilder

Sabine Frank wird seit 40 Jahren vom KfH-Team in Frankfurt-Niederrad behandelt. Zu ihren Hobbies gehören gemeinsame Ausflüge mit ihrem Mann auf dem Tandem.