Die Nieren sind Hochleistungsorgane: Die gesamte Blutmenge eines Menschen, das sind fünf bis sechs Liter, fließt etwa 300-mal täglich durch die Nieren, wird dort gefiltert und von Giftstoffen befreit. Doch die feinen Gefäße, die diese Arbeit leisten, sind empfindlich – und erste Schädigungen verursachen meist keine Schmerzen. Deshalb spielt gerade bei möglichen Schädigungen der Nieren die Früherkennung eine zentrale Rolle. Nierenschutz bedeutet daher vor allem, Risiken zu minimieren, Warnsignale ernst zu nehmen und regelmäßige Kontrollen wahrzunehmen. Wie man seine Nieren im Alltag schützt, warum Bluthochdruck und Diabetes die Nieren belasten und welche Maßnahmen zur Vorbeugung greifen, sind nur einige Fragen, auf die die beiden Nierenexperten Dr. med. Christine Lohöfener und Dr. med. Heiko Hickstein am KfH-Telefon die Antworten wissen.
Telefonaktion: KfH-Nierenzentrum Wismar beantwortet Fragen zum Nierenschutz am Weltnierentag
Nierenschädigungen bleiben oftmals unbemerkt – dabei ist eine frühe Diagnose entscheidend, um chronische Nierenerkrankungen zu verhindern. Anlässlich des Weltnierentages am 12. März unter dem Motto „Nierengesundheit für alle“ bietet das KfH-Nierenzentrum Wismar eine Telefonaktion an. Dr. med. Christine Lohöfener und Dr. med. Heiko Hickstein beantworten von 9.00 bis 15.00 Uhr unter der Telefonnummer 03841 7121127 Fragen rund um Nierengesundheit und Nierenschutz.
Hintergrundinformationen
In der nephrologischen Sprechstunde des KfH-Nierenzentrums Wismar wird die Diagnostik und Behandlung des gesamten Spektrums an Nierenerkrankungen sichergestellt. Schwerpunkte sind die Prävention und Früherkennung von Schädigungen der Nieren sowie möglicher Folgeerkrankungen. Hier erfolgt auch die Nachbetreuung nierentransplantierter Patientinnen und Patienten. Zudem werden alle Dialyseverfahren (Hämodialyse und Peritonealdialyse) eingesetzt; die Behandlung ist als „Dialyse zu Hause“ oder im KfH-Zentrum möglich. Das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. ist Träger des KfH-Nierenzentrums. Bei dem nephrologischen Gesamtversorger werden bundesweit in rund 200 KfH-Zentren aktuell mehr als 77.000 Sprechstundenpatientinnen und -patienten und etwa 17.300 Dialysepatientinnen und -patienten umfassend behandelt.


