Wenn die Nieren nicht mehr richtig arbeiten, stehen Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige oft vor vielen Fragen und Unsicherheiten: Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Wie läuft eine Dialyse ab? Und was bedeutet das für den Alltag? Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen praxisnahe Einblicke in die verschiedenen Therapieformen Hämodialyse, Peritonealdialyse und Nierentransplantation sowie Informationen zur Funktion der Nieren und zu möglichen Nierenerkrankungen. Teilnehmende haben die die Möglichkeit, im persönlichen Gespräch mit dem nephrologischen Team individuelle Fragen zu klären. Berichte von Patientinnen und Patienten über ihre jeweiligen Behandlungsverfahren ergänzen das Angebot. Auch die Möglichkeit der Heimdialyse wird vorgestellt, denn was viele nicht wissen: Dialyse geht auch zu Hause. „Wir möchten Betroffenen die Angst nehmen und ihnen zeigen, dass sie mit ihrer Erkrankung nicht allein sind“, sagt Dr. med. Stefanie Reiermann, leitende Ärztin des KfH-Nierenzentrums Münster.
„Nierenkrank, was nun?“ – Patientenseminar des KfH-Nierenzentrums Münster bietet Infos und Hilfestellungen
Über die Behandlungsmöglichkeiten eines chronischen Nierenversagens und die verschiedenen Formen der Nierenersatztherapie informiert das Team des KfH-Nierenzentrums Münster am Donnerstag, 15. Oktober 2026 um 17.00 Uhr. Die Veranstaltung findet im KfH-Zentrum in der Fliednerstraße 44 statt, die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Hintergrundinformationen
Das KfH-Nierenzentrum Münster sorgt seit mehr als 40 Jahren für die umfassende fachärztliche Versorgung nierenkranker Menschen. In der nephrologischen Sprechstunde, die in Kooperation mit der Praxis für Nephrologie von Dr. med. Bernd Zangerl und Dr. med. Stefanie Reiermann erfolgt, steht die Diagnostik und Behandlung des gesamten Spektrums an Nierenerkrankungen im Mittelpunkt – vor, während und nach einer Nierenersatztherapie. Darüber hinaus bietet das KfH-Nierenzentrum alle Dialyseverfahren (Hämodialyse und Peritonealdialyse); die Behandlung wird sowohl zu Hause als im KfH-Zentrum ermöglicht.
Das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. – Träger des KfH-Nierenzentrums – wurde im Jahr 1969 gegründet. Vom Wegbereiter für eine flächendeckende Dialyseversorgung hat sich das KfH bis heute zum nephrologischen Gesamtversorger entwickelt, der eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung nierenkranker Patientinnen und Patienten bietet. In rund 200 KfH-Zentren werden etwa 17.400 Dialysepatientinnen und -patienten sowie aktuell mehr als 80.000 Sprechstundenpatientinnen und -patienten umfassend behandelt.
