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„Bunte Welten" zum 35-jährigen Bestehen: KfH-Nierenzentrum Magdeburg feiert Jubiläum

| Neu-Isenburg / Magdeburg

Seit 35 Jahren stellt das KfH in Magdeburg die fachärztliche Versorgung nierenkranker Menschen sicher – mit nephrologischer Sprechstunde und Dialyse. Das Jubiläum wurde am Samstag, 19. September 2026 mit einem bunten Fest für Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende gefeiert – und mit einem besonderen „Geschenk“: Pünktlich zum Jubiläumsfest war die neue Fassade des KfH-Gebäudes fertiggestellt.

„Zum 35-jährigen Jubiläum wollten wir unserem Zentrum etwas Besonderes schenken: Farbe, Lebensfreude und eine Geschichte, die man entdecken kann“, berichtet Prof. Dr. med. Peter Mertens, ärztlicher Leiter des KfH-Nierenzentrums Magdeburg. Gemeinsam mit dem Magdeburger Künstler Max Grimm wurde daher die Fassade neu gestaltet. Wo früher eine eher graue und nüchterne Außenwand war, sind heute bunte Welten entstanden. Die Bilder seien bewusst über die Fassade verteilt, erklärt Mertens. Dadurch entstehe ein besonderer Effekt: „Jede Ecke des Hauses erzählt ihre eigene kleine Geschichte. Alltägliches trifft auf Ungewöhnliches, Bekanntes auf Fantasie“ – gerade diese Mischung mache den besonderen Reiz des Kunstwerks aus. Mit der neuen Fassade habe die Zentrumsleitung zudem ein Statement setzen wollen, fügt Mertens hinzu: „Das Leben ist bunt. Und genau so möchten wir auch unser KfH-Nierenzentrum verstanden wissen – als einen Ort, an dem Menschen mit ihren unterschiedlichen Geschichten zusammenkommen und an dem trotz einer chronischen Erkrankung auch Lebensfreude, Gemeinschaft und ein Lächeln ihren Platz haben.“ 

Dementsprechend wurde auch die neue Fassade gemeinsam mit den Patientinnen, Patienten, Angehörigen, Mitarbeitenden und Wegbegleitern des KfH-Zentrums in Magdeburg eingeweiht – im Rahmen eines bunten Jubiläumsfestes am Samstag, 19. September 2026, das Raum ließ für vielfältige Erinnerungen an die vergangenen 35 Jahre.

Hintergrundinformationen

Das KfH-Nierenzentrum Magdeburg sorgt seit 1991 für die umfassende fachärztliche Versorgung nierenkranker Menschen – zunächst in einer Raumzelle in der Leipziger Straße, seit 2004 in einem modernen Neubau im Fermersleber Weg. Unter der ärztlichen Leitung von Prof. Dr. Peter Mertens kümmern sich heute vier Ärztinnen und Ärzte sowie 15 Pflegekräfte um die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten. In der nephrologischen Sprechstunde wird die Diagnostik und Behandlung des gesamten Spektrums an Nierenerkrankungen sichergestellt. Schwerpunkte sind die Prävention und Früherkennung von Nierenerkrankungen sowie möglicher Folgeerkrankungen und die Nachbetreuung nach einer Nierentransplantation. Sofern eine Dialyse erforderlich ist, bietet das KfH-Nierenzentrum alle Dialyseverfahren (Hämodialyse und Peritonealdialyse); die Behandlung wird sowohl zu Hause als im KfH-Zentrum ermöglicht.

Das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. – Träger des KfH-Nierenzentrums Magdeburg – wurde im Jahr 1969 gegründet. Ziel war, den medizinischen Versorgungsnotstand für dialysepflichtige Patientinnen und Patienten in Deutschland zu beheben. Vom Wegbereiter für eine flächendeckende Dialyseversorgung hat sich das KfH bis heute zum nephrologischen Gesamtversorger entwickelt, der eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung nierenkranker Patientinnen und Patienten bietet. In rund 200 KfH-Zentren werden etwa 17.400 Dialysepatientinnen und -patienten sowie aktuell mehr als 80.000 Sprechstundenpatientinnen und -patienten umfassend behandelt.

Pressebilder

„Das Leben ist bunt. Und genau so möchten wir auch unser KfH-Nierenzentrum ver-standen wissen“, so beschreibt der ärztliche Leiter Prof. Dr. Peter Mertens die Inten-tion hinter der neuen Fassadengestaltung des KfH-Gebäudes im Fermersleber Weg. Foto: KfH e.V.