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Neuer Arzt im KfH-Nierenzentrum Weißenburg

| Neu-Isenburg / Weißenburg

Seit Jahresbeginn stellt der 41-jährige PD Dr. med. Stanislas Michael Werfel gemeinsam mit Dr. med. Vladimir Vasiljuk und Remigius Weber die nephrologische Betreuung in der Sprechstunde und der Dialyse sicher.

Über die fachärztliche Unterstützung freut sich auch Dr. med. Vladimir Vasiljuk, der im April 2025 die ärztliche Leitung des KfH-Nierenzentrums Weißenburg übernommen und eine KfH-eigene nephrologische Sprechstunde aufgebaut hatte. Letzteres war ihm wichtig, um ein nephrologisches Angebot auch unabhängig von einer Dialysebehandlung für nierenkranke Patientinnen und Patienten aus Weißenburg und Umgebung aufrechterhalten zu können. Die Sprechstunden werden seither von rund 300 Menschen pro Quartal in Anspruch genommen und können durch die Unterstützung von Herrn Dr. Werfel ab sofort erweitert werden. „Ich möchte dazu beitragen, dass unser KfH-Zentrum eine verlässliche Anlaufstelle für Menschen mit Nierenerkrankungen ist, mit hoher Versorgungsqualität, guter Erreichbarkeit und im Austausch mit ärztlichen Kolleginnen und Kollegen vor Ort zur gemeinsamen Behandlung unserer Patientinnen und Patienten“, betont Werfel. Aktuell werden vom KfH-Team vor Ort zusätzlich zur Sprechstunde auch rund 60 Dialysepatientinnen und Patienten regelmäßig behandelt.

Werfel studierte in Heidelberg Medizin und absolvierte unter anderem am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München seine Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie, die er im September 2025 erfolgreich abschloss. Neben seiner klinischen Tätigkeit war er in der nephrologischen Forschung, beispielsweise in der Untersuchung von Risikofaktoren bei Dialysepatientinnen und -patienten, tätig. 

Über 40 Jahre vor Ort

Im KfH-Nierenzentrum Weißenburg (www.kfh.de/weissenburg) werden seit mehr als 40 Jahren nierenkranke Patientinnen und Patienten behandelt. In der Sprechstunde steht die Diagnostik und Behandlung des gesamten Spektrums an Nierenerkrankungen und deren Folgen im Mittelpunkt. Dabei soll vor allem das Fortschreiten einer Nierenerkrankung so weit wie möglich verhindert und das Entstehen von Folge- und Begleiterkrankungen vermieden werden. Kommt es dennoch zu einem Nierenversagen, werden die Patientinnen und Patienten über die verschiedenen Verfahren der Nierenersatztherapie (Dialyse und Nierentransplantation) informiert sowie entsprechend vorbereitet und im Falle einer Nierentransplantation nachbetreut. Das KfH-Nierenzentrum bietet seinen chronisch nierenkranken Patientinnen und Patienten alle Dialyseverfahren im Zentrum und als Dialyse zu Hause an. 

Hintergrundinformationen

Das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. – Träger des KfH-Nierenzentrums Weißenburg – wurde im Jahr 1969 gegründet. Ziel war, den medizinischen Versorgungsnotstand für dialysepflichtige Patientinnen und Patienten in Deutschland zu beheben. Vom Wegbereiter für eine flächendeckende Dialyseversorgung hat sich das KfH bis heute zum nephrologischen Gesamtversorger entwickelt, der eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung nierenkranker Patientinnen und Patienten bietet. In rund 200 KfH-Zentren werden mehr als 17.400 Dialysepatientinnen und -patienten sowie aktuell etwa 76.000 Sprechstundenpatientinnen und -patienten umfassend behandelt.

Pressebilder

PD Dr. med. Stanislas Michael Werfel, Dr. med. Vladimir Vasiljuk und Remigius Weber (v.l.n.r.) stellen seit Jahresbeginn gemeinsam im KfH-Nierenzentrum Weißenburg die umfassende nephrologische Versorgung sicher. Foto: KfH.