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01.06.2023

Tag der Organspende am 3. Juni: Dank Dialyse können Patientinnen und Patienten die (lebens)lange Wartezeit bis zur Nierentransplantation über-leben

Von den rund 8.800 Menschen auf der Warteliste für eine Organspende, warten rund 6.700 Dialysepatientinnen und -patienten auf eine Nieren-transplantation; für sie liegt die Wartezeit bei durchschnittlich mehr als 9 Jahren. Die rückläufigen Zahlen zur Organspende 2022 in Deutschland, ver-öffentlicht von der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Frank-furt, verdeutlichen, dass nur für wenige Menschen eine Nierentransplanta-tion als Alternative zur lebenslangen Dialyse in Erfüllung gehen kann. Umso mehr freut sich Professor Dr. med. Dieter Bach, Vorstandsvorsitzender des KfH Kuratoriums für Dialyse und Nierentransplantation e. V., Neu-Isenburg, dass von den rund 18.000 KfH-Patientinnen und -Patienten im Jahr 2022 ins-gesamt 509 eine neue Niere transplantiert bekommen haben.

Einbruch der Organspende-Zahlen im ersten Quartal 2022, danach folgten Stabilisierung und Stillstand. Das Jahr 2022 ist geprägt durch die Auswirkungen der Pandemie und des Personalmangels in den Krankenhäusern und in der Folge einer ausbleibenden Steigerung der Organspende-Zahlen. So erklärt die DSO den Rückgang bei der Organspende in ihrer Presseveröffentlichung.

Dramatische Situation für alle Menschen auf der Warteliste für eine Organspende

„Der Organmangel in Deutschland ist eklatant“, bedauert KfH-Vorstandsvorsitzender Bach. Wegen der langen Wartezeit versterben jährlich ca. vier Prozent der Patientinnen und Patienten auf der Warteliste und zusätzlich müssen ca. zwei Prozent wegen zunehmender Begleiterkrankungen von der Warteliste abgemeldet werden. Umso wichtiger sei der bundesweite Tag der Organspende am 3. Juni, damit durch Information und Aufklärung möglichst viele Menschen motiviert würden, ihre eigene Entscheidung im besten Fall pro Organspende zu treffen und diese zu dokumentieren. „Das kann Leben retten“, betont Bach. „Für unsere chronisch nierenkranken Patientinnen und Patienten gibt es neben dem Nierenersatzverfahren Transplantation auch die Dialysetherapie, die ein Überleben ohne Transplantation oder bis dahin ermöglicht“, erklärt der Mediziner. Zwar sei die Nierentransplantation in der Regel die bessere Nierenersatztherapie, da sie zu weniger Folgeerkrankungen führe und im Durchschnitt mehr Lebensjahre und Lebensqualität schenke, aber auch mit der Dialyse könnten Patientinnen und Patienten ein weitgehend normales Leben führen. „Gerade die Dialyse zu Hause bietet viele Vorteile für Patientinnen und Patienten wie mehr zeitliche Flexibilität zur individuellen Gestaltung des Alltags, oftmals die Beibehaltung der Berufstätigkeit und trägt insgesamt damit zu mehr Lebensqualität bei“, betont Bach.

509 KfH-Patientinnen und Patienten erhielten im Jahr 2022 eine neue Niere

Im Jahr 2021 lag die Zahl der durchgeführten Nierentransplantationen nach postmortaler Organspende und Nierenlebendspende deutschlandweit noch bei 1.992, im Jahr 2022 bei 1.966. Trotz dieses Rückgangs ist die Zahl der im KfH behandelten Patientinnen und Patienten, die eine neue Niere bekommen haben, von 475 im Jahr 2021 auf 509 im Jahr 2022 angestiegen; der Anteil der KfH-Patientinnen und -Patienten an den bundesweit durchgeführten Nierentransplantationen 2022 beträgt somit knapp 26 Prozent (siehe Link zur Grafik)​. In den KfH-Zentren kümmern sich die Nephrologinnen und Nephrologen, sofern eine Transplantation medizinisch infrage kommt und gewünscht wird, um alle notwendigen Schritte für die Anmeldung auf die Warteliste. Die Transplantationsvorbereitung und Nachbetreuung der Patientinnen und Patienten gehört zum festen Angebot in den KfH-Sprechstunden bundesweit.

Hintergrundinformation:

Das gemeinnützige KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. steht für eine qualitativ hochwertige und integrative nephrologische Versorgung nierenkranker Patientinnen und Patienten. Es wurde im Jahr 1969 gegründet und ist damit zugleich der älteste und größte Dialyseanbieter in Deutschland. In mehr als 200 KfH-Zentren werden über 18.000 Dialysepatientinnen und-patienten sowie aktuell rund 74.000 Sprechstundenpatientinnen und -patienten umfassend behandelt.

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