Zur Nierenersatztherapie stehen in unserem Zentrum folgende Dialyseverfahren schwerpunktmäßig zur Verfügung:

  • HämodialyseBeschreibung ansehen [x]Begriffserläuterung: Hämodialyse
    Die Hämodialyse ist ein Verfahren zur künstlichen Blutreinigung im Rahmen einer Nierenersatztherapie. Während der Dialysebehandlung wird dazu ein externer Blutkreislauf eingerichtet und das Blut durch eine spezielle Dialysemaschine geleitet, in der modernste Technik die Ausscheidungsfunktion der Niere ersetzt. Die Behandlung erfolgt bei der Hämodialyse in der Regel an drei Tagen in der Woche über mehrere Stunden.
  • Zentralisierte Heimdialyse (ZHD)Beschreibung ansehen [x]Begriffserläuterung: Zentralisierte Heimdialyse (ZHD)
    Dialyseverfahren für Patienten, die eine Heimdialyse durchführen möchten, dazu vorübergehend aber nicht alleine in der Lage sind. Die Patienten führen die Behandlung im Zentrum soweit wie möglich eigenverantwortlich durch. Bei Bedarf stehen aber Pflegekräfte und Ärzte zur Verfügung, um die Dialyse zu beaufsichtigen und ggf. zu unterstützen oder einzugreifen.
  • Peritonealdialyse + Training
  • Kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse (CAPD)Beschreibung ansehen [x]Begriffserläuterung: Kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse (CAPD)
    Die kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse (CAPD) ist das Standardverfahren der Peritonealdialyse. Bei der CAPD führt der Dialysepatient täglich vier bis fünf Wechsel der Dialysierlösung, so genannte Beutelwechsel, selbst durch. Ein Gerät ist dazu nicht erforderlich. Die Wechselintervalle werden vom behandelnden Nephrologen speziell auf die medizinischen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt. Jeder Flüssigkeitswechsel dauert rund 40 Minuten.
  • Intermittierende Peritonealdialyse (IPD)Beschreibung ansehen [x]Begriffserläuterung: Intermittierende Peritonealdialyse (IPD)
    Die intermittierende Peritonealdialyse (IPD) ähnelt vom zeitlichen Ablauf der Hämodialyse-Behandlung und wird ambulant oder stationär in einem Nierenzentrum durchgeführt. Die Behandlung erfolgt drei- bis viermal wöchentlich über einen mehrstündigen Zeitraum.

Behandlung infektiöser Patienten

  • HBs-AG-positive Patienten
  • Hepatitis-C-positive Patienten
  • HIV-positive-Patienten
  • VRE-Träger
  • MRSA-Träger
  • MRGN-Träger
  • Patienten mit infektiösen Darmerkrankungen
  • Patienten mit Infektionen/Besiedelungen mit sonst. Erregern auf Anfrage