15.05.2014 | Neu-Isenburg

Behalten Sie Ihre Blutdruckwerte im Auge!

Bluthochdruck und seine Folgen werden oft unterschätzt.

Am 17. Mai ist Welt-Hypertonie-Tag. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Bluthochdruck erkennen und behandeln“. Ein über längere Zeit unbehandelter Bluthochdruck kann Folgeerkrankungen zum Beispiel von Herz, Nieren und Blutgefäßen nach sich ziehen. Das hat KfH-Vorstandsvorsitzender Professor Dr. med. Dieter Bach als Facharzt für Nieren- und Hochdruckerkrankungen nur zu oft in der Praxis erlebt.

„Gerade weil es eine so enge Verbindung zwischen der Funktion der Nieren und dem Blutdruck gibt, liegt dem KfH die Aufklärung über die Volkskrankheit Bluthochdruck sehr am Herzen“, so der Mediziner. Etwa 35 Millionen Deutsche haben laut Angabe der Deutschen Hochdruckliga (DHL) Bluthochdruck. Allerdings weiß nur jeder Zweite, dass seine Blutdruckwerte zu hoch sind und selbst viele, die es wissen, lassen sich nicht behandeln. Ziel des Welt-Hypertonie-Tages ist deshalb, dafür zu sensibilisieren, dass eine Bluthochdruckerkrankung nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.

Das Tückische an Bluthochdruck ist, dass die meisten Menschen zunächst nichts von dieser Erkrankung merken. Deshalb ist die Diagnose oft ein Zufallsbefund und mit der Behandlung kann somit erst verspätet begonnen werden. „Wenn ein Bluthochdruck aber über längere Zeit nicht behandelt wird, schädigt er im Laufe der Jahre wichtige Organe. Diese Schädigung kann im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder einem chronischen Nierenversagen führen“, erklärt Bach. Deshalb sei es wichtig, seine Blutdruckwerte überprüfen zu lassen, so dass eine Erhöhung frühzeitig festgestellt und behandelt werden kann.

Erste Maßnahmen zur Senkung der Blutdruckwerte oder um den Verlauf einer Hochdruckerkrankung positiv zu beeinflussen, sind zum Beispiel: Regelmäßige Bewegung, Gewichtsreduzierung, eine gesunde und salzreduzierte Ernährung, kein Zigarettenkonsum. Sofern solche Verhaltensänderungen keine ausreichende Blutdrucksenkung bewirken, sollte in jedem Fall ein Arzt einbezogen werden, der den Bluthochdruck in der Regel medikamentös behandeln wird.

Weitere Informationen gibt es im Internet (www.nierenwissen.de) sowie in den Broschüren „Bluthochdruck. Werte senken – Nieren schützen“ und „Salz. Bewusst ernähren“. Die Broschüren können per Mail bestellt werden (info@kfh-dialyse.de) und stehen auf www.kfh.de auch zum Download zur Verfügung.

 

Hintergrundinformation:

Das gemeinnützige KfH wurde im Jahr 1969 gegründet und steht für eine qualitativ hochwertige und integrative nephrologische Versorgung nierenkranker Patienten. In über 200 KfH-Zentren werden rund 18.500 Dialysepatienten sowie fast 50.000 Sprechstundenpatienten umfassend behandelt.

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