17.03.2014 | Neu-Isenburg/Wuppertal

35 Jahre Dialyse und mitten im Leben

KfH-Patient Stefan Schürmann wird seit 35 Jahren mit der Hämodialyse behandelt.

Der 17. März war für KfH-Patient Stefan Schürmann ein ganz besonderer Tag: Genau 35 Jahre zuvor erhielt er seine erste Hämodialysebehandlung. Aus diesem Grund überreichte der leitende Arzt Dr. Scott Oliver Grebe gemeinsam mit dem Team des KfH-Nierenzentrums Wuppertal, Heusnerstraße seinem Patienten an diesem Jahrestag einen farbenfrohen Blumenstrauß.

„35 Jahre an der Dialyse sind eine besondere Leistung. Nicht viele Patienten mit chronischem Nierenversagen werden seit so langer Zeit mit der Dialyse behandelt. Im Jahr 1979, in dem Stefan Schürmann das erste Mal zur sogenannten Blutwäsche musste, war es noch schwierig, einen wohnortnahen Dialyseplatz zu finden. Heute gibt es in ganz Deutschland Nierenzentren, in denen die regelmäßige Behandlung durchgeführt werden kann“, erläutert Dr. Grebe. „Darüber hinaus ermöglichen inzwischen differenziertere und individuell auf die Patienten angepasste Behandlungsmethoden eine wirksamere Therapie.“

Stefan Schürmann litt seit seiner Geburt an einem Rückstau in den Nieren, so dass ihm bereits mit 10 Monaten die ersten Nierenkatheter gelegt werden mussten. Als im Alter von 18 Jahren seine Nieren vollständig versagten, wurde er zum Dialysepatienten. Seither geht er dreimal in der Woche für mehrere Stunden zur Hämodialyse. Eine Nierentransplantation war für ihn aus verschiedenen Gründen nie eine Option. Für den 52-Jährigen ist seine Dialyse mehr als nur eine lebensnotwendige Behandlung. Er schätzt die familiäre Atmosphäre im KfH-Nierenzentrum und stand auch bereits in seiner Freizeit bei Zentrumsfeierlichkeiten als DJ hinter dem Mischpult.

Stefan Schürmanns Behandlung erfolgt im KfH-Nierenzentrum Wuppertal, Heusnerstraße, einer von mehr als 200 Behandlungseinrichtungen des gemeinnützigen KfH. Zwischen dem KfH-Nierenzentrum und dem benachbarten Helios Klinikum Wuppertal besteht eine langjährige Zusammenarbeit, die eine kompetente Betreuung nierenkranker Patienten unter einem Dach ermöglicht. Über eine personelle Kooperation – der ärztliche Leiter des KfH-Nierenzentrums Dr. Scott Oliver Grebe ist zugleich auch Leiter der Abteilung für Nieren- und Hochdruckerkrankungen des Klinikums – wird die Kontinuität in der Behandlung sichergestellt.

 

Hintergrundinformation:

Im KfH-Nierenzentrum Wuppertal, Heusnerstraße werden zum einen in der nephrologischen Sprechstunde die Diagnostik und Therapie chronischer Nierenerkrankungen, das frühzeitige Erkennen von Risikofaktoren sowie die Versorgung der Patienten vor und nach einer Nierentransplantation sichergestellt. Zum anderen werden nierenkranke Patienten mit der Dialyse behandelt. (www.kfh.de/wuppertal/heusnerstrasse)

Das gemeinnützige KfH – Träger des KfH-Nierenzentrums Wuppertal, Heusnerstraße – steht für eine qualitativ hochwertige und integrative nephrologische Versorgung nierenkranker Patienten. Es wurde im Jahr 1969 gegründet und ist damit zugleich der älteste und größte Dialyseanbieter in Deutschland. In über 200 KfH-Zentren werden rund 18.500 Dialysepatienten sowie fast 50.000 Sprechstundenpatienten umfassend behandelt.

Bild: Im KfH-Nierenzentrum Wuppertal, Heusnerstraße gratulieren Dr. med. Scott Oliver Grebe (ärztlicher Leiter) und Klaus Ruhwedel (leitende Pflegekraft) dem KfH-Patienten Stefan Schürmann zu seinem Dialysejubiläum.

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