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05.03.2014 | Neu-Isenburg/Eberswalde

Wie bleiben die Nieren auch im Alter gesund?

Zum Weltnierentag am 13. März hat das KfH-Nierenzentrum Eberswalde ein Expertentelefon eingerichtet.

Der diesjährige Weltnierentag findet am 13. März 2014 unter dem Motto „Nierenstark ins Alter“ statt. Ziel des Aktionstages ist es, Nierenerkrankungen und deren Ursachen stärker in den Fokus der Bevölkerung zu rücken und über deren Gefahren sowie ihre Bedeutung für die betroffenen Patienten zu informieren. Gleichermaßen sollen die Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung von chronischen Nierenerkrankungen bekannter gemacht werden.

In diesem Jahr richtet sich der Weltnierentag insbesondere an ältere Menschen. Denn das Älterwerden bringt nicht nur äußerliche Anzeichen wie eine Lesebrille und graue Haare mit sich, sondern auch die funktionelle Kapazität der Nieren lässt bei vielen Menschen in der zweiten Lebenshälfte nach. Diese Abnahme der Nierenfunktion im Alter ist nicht ungewöhnlich. Kommt jedoch bei einem älteren Menschen noch eine Schädigung beispielsweise durch Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder Rauchen hinzu, kann dies dazu führen, dass er seine Nierenfunktion schneller verliert. Erbringen die Nieren weniger als zehn Prozent ihrer Leistung, spricht man von einem Nierenversagen. Die Betroffenen sind dann auf eine Nierenersatztherapie (Transplantation oder Dialyse) angewiesen. Um das zu vermeiden, sind vor allem im höheren Alter Vorsorge und Prävention besonders wichtig. Frühzeitig erkannt, kann das Fortschreiten einer Nierenerkrankung aufgehalten oder zumindest verlangsamt werden.

Zum Weltnierentag hat das KfH-Nierenzentrum Eberswalde ein Expertentelefon eingerichtet: Wer Fragen dazu hat, wie sich Nierenerkrankungen frühzeitig erkennen lassen, was man selbst für die Nierengesundheit tun kann oder welche Behandlungsmöglichkeiten sich bei fortgeschrittenen Nierenerkrankungen bieten, kann am Donnerstag, 13. März in der Zeit von 8.00 bis 14.00 Uhr Dr. med. Birgit Bohm und Dr. med. Silke Röser telefonisch erreichen. Die Ärztinnen des KfH-Nierenzentrums Eberswalde sind Fachärztinnen für Innere Medizin und Nephrologie und haben sich auf die Behandlung von Nieren- und Hochdruckerkrankungen spezialisiert. Unter der Telefonnummer 03334 / 278817 beantworten sie in dieser Zeit alle Fragen rund um das Thema „Nieren und Alter“.

 

Hintergrundinformation:

Im KfH-Nierenzentrum Eberswalde (www.kfh.de/eberswalde) werden zum einen in der nephrologischen Sprechstunde die Diagnostik und Therapie chronischer Nierenerkrankungen, das frühzeitige Erkennen von Risikofaktoren sowie die Versorgung der Patienten vor und nach einer Nierentransplantation sichergestellt. Zum anderen werden nierenkranke Patienten mit der Dialyse behandelt.

Das gemeinnützige KfH – Träger des KfH-Nierenzentrums Eberswalde – steht für eine qualitativ hochwertige und integrative nephrologische Versorgung nierenkranker Patienten. Es wurde im Jahr 1969 gegründet und ist damit zugleich der älteste und größte Dialyseanbieter in Deutschland. In über 200 KfH-Zentren werden rund 18.500 Dialysepatienten sowie fast 50.000 Sprechstundenpatienten umfassend behandelt.

 

Bildunterschrift:

Dr. med. Birgit Bohm und Dr. med. Silke Röser, Ärztinnen im KfH-Nierenzentrum Eberswalde, sind als Fachärztinnen für Innere Medizin mit Schwerpunkt Nephrologie Spezialisten für Nieren‐ und Hochdruckerkrankungen. Die integrative nephrologische Versorgung nierenkranker Patienten liegt ihnen ebenso am Herzen wie die Früherkennung und Prävention chronischer Nierenerkrankungen.

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