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09.07.2019 | Neu-Isenburg/München

Seit 4 Jahrzehnten Dialysepatient: „Es ist Glück, dass ich lebe!“

Vor 40 Jahren erhielt Walter Lichtblau seine erste Hämodialysebehandlung – fast die gesamte Zeit wird er im KfH-Nierenzentrum München-Schwabing behandelt.

Eine erblich bedingte Nierenerkrankung führte dazu, dass vor vierzig Jahren die Nieren von Walter Lichtblau versagten. Damals war er 20 Jahre alt und ist seitdem auf die lebenserhaltende Nierenersatztherapie angewiesen. In den vergangenen vierzig Jahren konnte er sieben Jahre lang mit einer transplantierten Niere leben; bis auf diese Zeit reinigt dreimal wöchentlich eine Dialysemaschine für mehrere Stunden sein Blut. Ein normaler Alltag war und ist kaum möglich. Trotzdem ist Walter Lichtblau noch fast 20 Jahre nach Dialysebeginn berufstätig gewesen: „Die Arbeit war mir immer wichtig, sie hat mir Unabhängigkeit gegeben“, erinnert sich der heute 60-Jährige. Für Erholung sorgten in dieser Zeit Urlaube am Meer, auf Mallorca oder auch auf den Kanarischen Inseln. Das KfH-Nierenzentrum unterstützte ihn bei der Organisation der Urlaubsdialyse tatkräftig. Auch heute ist Walter Lichtblau aktiv, radelt gerne, geht viel spazieren und genießt die dialysefreien Tage gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin. „Es ist Glück, dass ich lebe“, so Walter Lichtblau, „und dieses Glück möchte ich auch genießen!“ Die familiäre Atmosphäre im KfH-Nierenzentrum trage zudem für ihn zu einer positiven Lebenseinstellung bei: „Wir verbringen viel Zeit miteinander, so dass man untereinander die Freuden, Sorgen und Nöte kennt und teilt.“

„Vierzig Jahre an der Dialyse sind eine Seltenheit“, hebt sein behandelnder Nephrologe Prof. Dr. med. Johannes Mann, leitender Arzt im KfH-Nierenzentrum,  hervor. Zwar sei die jahrzehntelange Dialysebehandlung körperlich sehr belastend, aber könne im Vergleich zu früher heute erheblich besser auf den einzelnen Patienten eingestellt werden. Dadurch sei sowohl eine wirksamere als auch schonendere Behandlung möglich.

Hintergrundinformation:

Im KfH‐Nierenzentrum München-Schwabing werden chronisch nierenkranken Patienten alle Dialyseverfahren angeboten: Mit der Peritoneal‐ und der Hämodialyse stehen dabei zwei grundsätzlich gleichwertige Behandlungsmöglichkeiten zur Wahl. Darüber hinaus erfolgt in der nephrologischen Sprechstunde die Prävention und Früherkennung chronischer Nierenfunktionsstörungen und möglicher Folgeerkrankungen sowie die kontinuierliche Nachbetreuung nierentransplantierter Patienten. (www.kfh.de/muenchen/isoldenstrasse)

Das gemeinnützige KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. – Träger des KfH-Nierenzentrums – wurde im Oktober 1969 gegründet und ist seit nunmehr 50 Jahren auf die Behandlung nierenkranker Patienten spezialisiert. Zur damaligen Zeit hatten von jährlich ca. 3.000 Patienten mit neu auftretenden chronischen Nierenerkrankungen nur rund 400 einen Behandlungsplatz. Das KfH schuf die notwendigen Voraussetzungen, um schrittweise eine flächendeckende Dialysebehandlung in Deutschland zu etablieren. Heute steht das KfH für eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung nierenkranker Patienten. In mehr als 200 KfH‐Zentren werden ca. 19.000 Dialysepatienten sowie aktuell über 70.000 Sprechstunden­patienten umfassend behandelt.

Bildunterschrift:

Walter Lichtblau freute sich über den Besuch während der Dialysebehandlung von der leitenden Pflegekraft Gisela Densky, dem Verwaltungsleiter Alexanderl Hoheisel und der leitenden Ärztin Marianna Stefanidou aus dem KfH-Nierenzentrum München-Schwabing anlässlich seines „Dialysejubiläums“. Foto: KfH

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