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27.05.2019 | Neu-Isenburg/Günzburg

Tag der Organspende am 1. Juni – „Ich kann wieder ein normales Leben führen!“

Rund 9.700 Menschen stehen derzeit auf der Warteliste für eine Organspende, etwa 8.000 von ihnen warten auf eine neue Niere. Im Jahr 2018 ist die Zahl der durchgeführten Nierentransplantationen endlich wieder leicht angestiegen: Gegenüber 1.921 Nierentransplantationen im Jahr 2017 konnten im vergangenen Jahr 2.291 Nierentransplantationen nach postmortaler Organspende oder Nierenlebendspende realisiert werden. Trotzdem beträgt die durchschnittliche Wartezeit auf eine Spenderniere derzeit noch sechs Jahre – eine Zeit, die nur mit der lebensnotwendigen Dialysebehandlung überbrückt werden kann.

Was das bedeutet, weiß Heidrun Mayer aus Burgau ganz genau. Und sie weiß, was es bedeutet, eine neue Niere zu erhalten: Nach vier Jahren an der Dialyse konnte ihr die Niere eines verstorbenen Organspenders transplantiert werden. „Seitdem kann ich wieder ein normales Leben führen“, so die heute 56-Jährige. Im Alter von 19 Jahren versagten ihre Nieren wegen einer Autoimmunerkrankung. Seitdem ist sie auf eine Nierenersatztherapie angewiesen. Vier Jahre lang musste sie dreimal pro Woche zur lebensnotwendigen Behandlung für mehrere Stunden ins KfH-Nierenzentrum Günzburg.

Heute geht Heidrun Mayer nur noch alle sechs Wochen zu den turnusmäßigen Nachsorgeuntersuchungen. „Eine Abstoßung ist bei allen Patienten die größte Gefahr für die transplantierte Niere“, erläutert ihr behandelnder Nephrologe Dr. med. Hartmut Winter, leitender Arzt des KfH-Nierenzentrums Günzburg. Deshalb sind neben der zuverlässigen Einnahme der Medikamente gegen eine mögliche Abstoßung und der Selbstkontrolle des Patienten die regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen so wichtig. Hier wird auf Unregelmäßigkeiten geschaut, die auf eine mögliche Abstoßung des Spenderorgans hinweisen. So können entsprechende Anzeichen rechtzeitig bemerkt und zeitnah behandelt werden.

„Auch wenn aus medizinischen Gründen nicht für alle Patienten eine Nierentransplantation infrage kommt, ist sie grundsätzlich die beste Nierenersatztherapie und bietet den Patienten die Chance, ein weitgehend normales Leben zu führen“, berichtet Winter und fügt hinzu: „Dank der Organspende eines anderen Menschen hat Frau Mayer diese Möglichkeit erhalten.“ Deshalb sei der Tag der Organspende eine von vielen geeigneten Maßnahmen zur Förderung der Organspendebereitschaft in Deutschland.

Hintergrundinformation:

Im KfH‐Nierenzentrum Günzburg (www.kfh.de/guenzburg) wird die umfassende nephrologische Versorgung von Patienten sichergestellt. Im Vordergrund der nephrologischen Sprechstunde steht die Prävention und Früherkennung chronischer Nierenfunktionsstörungen sowie möglicher Folgeerkrankungen. Auch die kontinuierliche Nachbetreuung der nierentransplantierten Patienten erfolgt im Rahmen der nephrologischen Sprechstunde. Darüber hinaus werden chronisch nierenkranken Patienten alle Dialyseverfahren angeboten: Mit der Peritoneal‐ und der Hämodialyse stehen dabei zwei grundsätzlich gleichwertige Behandlungsmöglichkeiten zur Wahl.

Das gemeinnützige KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. steht für eine qualitativ hochwertige und integrative nephrologische Versorgung nierenkranker Patienten und wurde vor 50 Jahren gegründet. Ein Schwerpunkt der KfH-Arbeit liegt seitdem auf der Förderung der Organspende bzw. Nierentransplantation; 1984 gründete das KfH die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), die heute die Koordinierungsstelle für Organspende in Deutschland ist.

Bildunterschrift:

“Durch die Organspende kann ich wieder ein normales Leben führen“: Heidrun Mayer lebt seit 1987 mit einer gespendeten Niere. (Foto: privat)

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