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04.06.2014 | Neu-Isenburg/Frankfurt

„Die neue Niere bedeutet für mich absolutes Glück.“

Dank einer gespendeten Niere kann KfH-Patientin Sabine Gerbershagen ein neues Leben führen.

Unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“ rufen Patientenverbände und zahlreiche Institutionen zum Tag der Organspende am 7. Juni dazu auf, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen, um somit zu Lebzeiten eine bewusste Entscheidung treffen zu können.

Zahl der Organspender ist seit 2011 stark rückläufig

Während im Jahr 2010 noch 1.296 Menschen zu einer Organspende bereit waren, sank diese Zahl bis zum Jahr 2013 auf 876 Spender, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation mitteilt. Vor allem bei der Spende von Nieren und Lebern zeichnet sich ein starker Rückgang ab. Gleichzeitig benötigten 2013 fast 11.000 Menschen ein Spenderorgan. Allein etwa 8.000 davon warten auf eine Niere – durchschnittlich zwischen sechs und acht Jahren. Diese Menschen können die Wartezeit dank der Dialysebehandlung überleben.

Jedes gespendete Organ bedeutet die Chance auf ein neues Leben

So wie im Fall von KfH-Patientin Sabine Gerbershagen. Im Alter von elf Jahren stellten die Nieren der heute 55-Jährigen ihre Funktion ein, so dass sie sich dreimal in der Woche der mehrstündigen Dialysebehandlung unterziehen musste. Als Sabine Gerbershagen nach sieben Jahren durch eine Lebendspende eine Niere ihrer Mutter transplantiert werden konnte, war ihre Freude groß. Die gespendete Niere leistete ihr lange Jahre gute Dienste, bis das Organ 1989 ebenfalls seine Funktion einstellte. Noch im gleichen Jahr erhielt sie eine postmortal gespendete Niere, die 13 Jahre funktionierte. Daran schloss sich eine Wartezeit von zehn Jahren mit der notwendigen Dialysebehandlung an, bis im Mai 2012 erneut ein geeignetes Spenderorgan zur Verfügung stand. Nach der erfolgreichen Transplantation muss sie heute nur noch alle acht bis zehn Wochen zur Nachsorge zu ihren behandelnden Ärztinnen Dr. med. Brigitte Böhm und Dr. med. Aida Asbe-Vollkopf ins KfH-Nierenzentrum Frankfurt, Schleusenweg. Die neue Niere erwies sich für Sabine Gerbershagen als echter Glücksfall, wie sie berichtet: „Meine dritte Niere ist für mich ein ‚triple A‘: absolutes Glück, allumfassende Lebensfreude durch meine wiedererlangte Lebensqualität und ausdauernde Leistungsfähigkeit.“ Und Dr. Böhm ergänzt: „Dass Frau Gerbershagen die Chance auf ein neues Leben erhalten hat, ist der Organspendebereitschaft eines anderen Menschen zu verdanken.“

Im Organspendeausweis Entscheidung dokumentieren

Um die eigene Entscheidung pro oder kontra einer Organspende nach dem Tod zu dokumentieren, empfiehlt ihre Kollegin Dr. Asbe-Vollkopf das Ausfüllen des Organspendeausweises. Dieser ist im KfH-Nierenzentrum Frankfurt, Schleusenweg genauso wie in vielen anderen Gesundheitseinrichtungen und Apotheken erhältlich. Außerdem steht der Organspendeausweis zum Download auf www.kfh.de zur Verfügung.

 

Hintergrundinformation:

Im KfH-Nierenzentrum Frankfurt, Schleusenweg werden zum einen in der nephrologischen Sprechstunde die Diagnostik und Therapie chronischer Nierenerkrankungen, das frühzeitige Erkennen von Risikofaktoren sowie die Versorgung der Patienten vor einer Nierentransplantation sichergestellt. Zum anderen werden nierenkranke Patienten mit der Dialyse behandelt. In der Nierentransplantationsnachsorge werden Patienten nach der Transplantation engmaschig ambulant betreut. Dabei wird die immunsuppressive Therapie verlaufsbezogen modifiziert, Transplantatfunktion und Nebenwirkungen der Therapie werden überwacht und die Langzeitverläufe beobachtet. (www.kfh.de/frankfurt/schleusenweg)

Das gemeinnützige KfH – Träger des KfH-Nierenzentrums – steht für eine qualitativ hochwertige und integrative nephrologische Versorgung nierenkranker Patienten. Es wurde im Jahr 1969 gegründet und ist damit zugleich der älteste und größte Dialyseanbieter in Deutschland. In über 200 KfH-Zentren werden rund 18.500 Dialysepatienten sowie fast 50.000 Sprechstundenpatienten umfassend behandelt.

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